Molthune

Kurz nach Arodens Tod spalteten sich mehrere Regionen und ethnische Gruppen von dem großen Reich Cheliax ab. Unter den ersten, die sich lossagten, war die Grenzkolonie Molthune, die 4632 AK ihre Unabhängigkeit erklärte.
Molthune ist von starken Nachbarn umgeben. Die neun Hohen Generäle von Molthune greifen daher nach jeder Gelegenheit, ihre Nation zu vergrößern. Die Teufel und Schatten im Süden und Westen sind Hornissennester, welche der Imperiale Gouverneur Teldas gerne zerschlagen würde, doch die Berge, welche die Südhälfte der Nation umringen, sind zugleich defensiver Vorteil und offensives Hindernis.
Eine Vielzahl von Verträgen erhält den Frieden zwischen den drei starken militärischen
Mächten, allerdings hat sich die molthunische Diplomatie immer dem molthunischen Eroberungsdrang unterworfen.
Das im Osten liegende Druma kann die primitive Wirtschaft Molthunes mit Leichtigkeit hinter sich lassen und bleibt ein zu starker Handelspartner, als dass eine Invasion in Frage käme. Isger zu annektieren würde sowohl den Zorn von Cheliax als auch von Druma erwecken, so dass die Generäle dort lieber in aller Stille einige Räuberbanden finanzieren und die Region dadurch instabil halten.
Damit bleibt nur noch Nirmathas, eine geographisch und politisch unsichere Region im Norden Molthunes. Dieser frühere Teil Molthunes rebellierte, kurz nachdem Molthune seine Unabhängigkeit von Cheliax erklärt hatte. Daher haben die Generäle das erklärte Ziel, den Klauenwald zurückzuerobern – selbst wenn sie dazu jeden einzelnen Baum niederbrennen müssten. Obwohl Molthune fast die Hälfte seiner Grundfläche durch diesen Krieg verloren hat, ist es immer noch ein weites Land mit einer großen Vielfalt an Terrain und Ressourcen, darunter Bergbau, Holz- und Landwirtschaft.

Molthune

Erwachen der Runenherrscher Seelenquell